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Das Jenke-Experiment als Zuschauer-Magnet

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Fesselnd und emotional aufwühlend - Die Reportagen von Jenke von Wilmsdorff

Gestern wurde im TV Sender RTL die dritte Folge der Neuauflage des „Jenke-Experiments“ ausgestrahlt. In der seit März 2014 laufenden zweiten Staffel geht es in vier Folgen um die Themen Drogen, Tod, Behinderungen und ein Leben im Rollstuhl.

Der mir sehr sympathische Jenke von Wilmsdorff, welcher u. a. Nebenrollen in bekannten TV-Serien wie Lindenstraße, Tatort, Der Clown, Die Wache und Die Kommissarin spielte, wagt sich eindrucksvoll an Themen welche diesmal von den Zuschauern via Internet mitbestimmt wurden. Seine Selbstversuche und Reportagen sind emotional aufwühlend und sorgen für angeregte Diskussionen in den sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel auf nachfolgender „Unterstützer-Fanpage“ bei Facebook:

Beitrag von Das Jenke Experiment.

 
Wer ist eigentlich Jenke von Wilmsdorff?

„Er wurde 1965 als Abkomme des Adelsgeschlechtes der von Wilmsdorff in Bonn geboren. Nach dem Abitur in Bonn absolvierte von Wilmsdorff eine Schauspielausbildung in Düsseldorf. Seit 1988 arbeitete er für verschiedene Theater u. a. in Bonn, Frankfurt und Aachen. In zahlreichen Werbespots für Mercedes-Benz, McDonald’s, Commerzbank, Renault u. a. wirkte er mit. Von 1993 bis 2003 war er zudem Darsteller bei der Serie Versteckte Kamera. Nebenbei arbeitete von Wilmsdorff als Radiomoderator bei den Sendern Radio NRW, Antenne AC und Aachen 100,eins und als Regieassistent bei den Fernsehsendern RTL, Sat.1 und ARD. Größere Bekanntheit erlangte von Wilmsdorff als Reporter bei der von Birgit Schrowange moderierten TV-Sendung Extra – Das RTL-Magazin, für die er seit 2001 tätig ist. Dort schlüpft er in der Rubrik Jenke als… in außergewöhnliche Berufe oder reist weltweit in Krisengebiete, um ungewöhnliche und tragische Geschichten zu dokumentieren.“

Die vierte Sendung wird am 07. April 2014 ausgestrahlt. Wer seine Erfahrung gern als Buch lesen möchte, dem empfehle ich das Taschenbuch „Wer wagt, gewinnt: Leben als Experiment“. Auf 272 Seiten erzählt Jenke von Wilmsdorff von Angst, Liebe, Mut und Durchhalten.

„Der Alltag ist Routine, das Leben plätschert dahin. Dabei gibt es so vieles, was sich auszuprobieren und zu verändern lohnt, was man schon immer machen wollte. Ob es ein Jobwechsel ist, eine Diät oder die Bewältigung verschiedenster Ängste – alles ist möglich – wenn nur der erste Schritt nicht wäre.“

Informationen zum Buch:

  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Hardcover) (13. März 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785725019
  • ISBN-13: 978-3785725016
  • Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 15,2 x 2,8 cm
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Quellen: Wikipedia, Jenke von Wilmsdorff, Amazon
Illustration: © cherezoff – Fotolia.com

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Autor: Ideeninternetz

Ideeninternetz ist ein Blogprojekt von Daniel B. Seit 2007 blogge ich bei Dapema ONLINe Blog hauptsächlich über Dresdens Geschichte. Andere Themen wie Fundstücke im Netz, Technik, Apps, interessante Videos, Facebook und Co. findet ihr in diesem Blog.

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4 Kommentare

  1. Der macht keine halben sachen 😀

  2. Also ich bin der Meinung, dass von Wilmsdorff einer der letzten echten Vollblut-Journalisten im deutschen TV ist. Er geht natürlich aus der Sicht von 99,9% der Zuschauer an seine Grenzen bzw überschreitet sie größtenteils gar massiv. Aber wer hat den diese Grenzen festgelegt? Wir sind doch fast alle nur noch verweichlichte Wohlstands-Sklaven, die ihre eigenen Grenzen noch nicht mal von weitem gesehen haben. Ein sibirischer Bauer würde bei diesen Reportagen wahrscheinlich eher gelangweilt umschalten. Ich denke man muss ab und zu mal an seine Grenzen gehen oder sie überschreiten, damit man merkt, dass man noch lebt. Ob man dazu nun gerade lebensgefährliche Selbstexperimente durchführen muss, sei mal dahin gestellt 😉

  3. Kannte ich noch gar nicht! Schaue kaum Fernsehen, aber scheint sich zu lohnen mal reinzuschauen. Vielen Dank für deinen Artikel, sonst wäre ich nicht drauf gestoßen.

  4. Der gute Jenke ist wirklich ein Teufelskerl. Wenn ich das auch nicht positiv oder negativ sehen möchte. Die ganzen Geschichten die der Kerl ausprobiert sind erschreckend. Die Geschichte mit den Drogen und dem Alkohol fand ich persönlich bisher am härtesten. So an seine eigenen körperlichen und vor allem auch seelischen Grenzen zu gehen ist mehr als mackaber.

    Ob ich das ganze gutheißen will, das auf diese Weise aufgeklärt wird, kann ich nicht einmal richtig sagen. Ich finde es persönlich erschreckend, selbstzerstörerisch und vor allem teilweise auch unethisch sich selbst sowas anzutun, aber ohne diese „Experimente“ wäre es kaum möglich so einen tiefen Einblick zu bekommen.

    Ich persönlich beführworte mittlerweile Canabis auf medizinischer Ebene zur Schmerzstillung. Definitiv, aber hätte da nicht auch eine einfache Reportage mit betroffenen gereicht? Vielleicht ein Ausflug nach Cuba auf eine Hanfplantage als Mutprobe… Filmen beim Drogenkartell… Muss der Kerl sich selbst so fertig machen!?

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